Winterglätte verursacht Unfall in Ilmenau: Fahrzeug kollidiert mit geparktem Mazda!

Winterliche Straßenverhältnisse: Unfall aufgrund abgefahrener Bereifung

Ein 30-jähriger Fahrer eines VW Transporters verursachte gestern Mittag einen Verkehrsunfall in Ilmenau. Auf der Pfortenstraße geriet das Paketzustellerfahrzeug auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit einem geparkten Mazda. Glücklicherweise wurden bei dem Zusammenstoß keine Personen verletzt, jedoch entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die abgefahrene Bereifung des VW eine mögliche Ursache für den Unfall war. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde aufgrund dessen untersagt.

Die Polizei nutzte diesen Vorfall, um auf die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung hinzuweisen. Demnach ist es bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte oder Eisglätte gesetzlich vorgeschrieben, dass Fahrzeuge mit einer Bereifung für diese Bedingungen ausgestattet sein müssen. Winterreifen oder Allwetterreifen mit dem Alpine-Symbol verbessern die Fahreigenschaften bei Schnee deutlich und sind daher empfehlenswert. Die Profiltiefe der Reifen sollte mindestens 1,6 mm betragen, wobei eine größere Profiltiefe für eine bessere Haftung und kürzere Bremswege sorgt.

Neben der richtigen Bereifung ist es auch wichtig, die Fahrweise den Straßen- und Wetterverhältnissen anzupassen. Eine angepasste Geschwindigkeit sowie funktionstüchtige lichttechnische Einrichtungen am Fahrzeug sind entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr. Vor Fahrtantritt sollte zudem das Fahrzeug von Schnee und Eis befreit werden, um die Sicht nicht zu beeinträchtigen.

Die Kombination aus geeigneter Bereifung und angemessenem Verhalten auf winterlichen Straßen erhöht nicht nur die Sicherheit des Fahrers, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Ein bewusstes Handeln kann somit dazu beitragen, Unfälle auf winterlichen Straßen zu vermeiden und die Mobilität im Winter sicherer zu gestalten.